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Terroir & Architektur

Wie baut man ein Hotel mitten in den Weinberg? Ganz einfach…man integriert es bestmöglich in die Umgebung.

Getreu dem Grundsatz ‚wenig macht frei und bringt Platz für die wirklich wichtigen Dinge im Leben‘, wurde der Umbau am Gasthof 2018 gestartet. Im Mai 2019 wurde wieder eröffnet.

Der Fokus lag auf dem Neubau des ‚Stadls‘, welcher mit 18 Suiten ausgebaut wurde. Bestehend aus drei Stockwerken, die sich wie Terrassen in den Weinberg integrieren. Trockenmauern und Terrasierungen gehören zum Landschaftsbild, genauso wie das Lärchenholz, welches natürlich verwittert und sich somit dem Umfeld anschmiegt.

„Zusätzlich zur herzlichen Atmosphäre der Gastgeber Familie, soll auch die Architektur zum Wohlbefinden und Erleben dieses Ortes und Ambientes beitragen.

Dabei baut der gesamte Entwurf auf die Fortführung des einer Umarmung ähnelnden Weingartens rund um das Gebäude auf.

Die Terrassierung des neuen Gebäudes und die vorgelagerte begrünte Holzkonstruktion wird als symbolische Fortführung der Reben für die gemeinsame Verbindung zwischen alt und neu, gesehen. Fast wie ein Dach, das sich über die architektonische Landschaft legt.“

Arch. Wolfgang Meraner